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Kirchhainer Sch?lerinnen und Sch?ler diskutierten das Thema ?Klimawandel" bei der Weltjugendkonferenz der UNO in New York Am 01. und 02. M?rz fand in New York die 31. Weltjugendkonferenz der UNO statt. Jugendliche und Klimaexperten aus aller Welt diskutierten das Thema ?globale Erderw?rmung" - unter ihnen Irina Damm, Alexander Michel, Cornelia Noll, Simon Rauch, Manfred Schneider und Haydar T?rkd?nmez von der Alfred-Wegener-Schule Kirchhain. Gespannt verfolgten sie, wie der neue Generalsekret?r der UNO zu Beginn der Konferenz das Wort ergriff. "Nur selten haben wir Gelegenheit, Vertreter der zuk?nftigen Generation hier begr??en zu d?rfen." sagte Ban Ki-moon und f?gte hinzu: ?Aber ich muss euch etwas gestehen." 900 Jugendliche hielten f?r einen Moment den Atem an und der Generalsekret?r fuhr gelassen fort: ?Wie Ihr wisst, bin ich selbst noch ein bisschen neu bei den Vereinten Nationen und ob Ihr es glaubt oder nicht - dies ist meine erste Rede an diesem Podium, seitdem ich am 14. Dezember vereidigt wurde." 
Damit hatte der sonst so reserviert wirkende Koreaner die Sympathien der Jugendlichen auf seiner Seite. Er bedauerte, dass seine Generation den Planeten Erde nicht pfleglich behandelt hatte und k?ndigte an, das Thema ?Klimawandel" im Juni auf die Agenda des G8-Gipfels in Deutschland s zu setzen. Weitere Referate und Diskussionen folgten seiner Rede. Die Oscar-Preistr?gerin und Produzentin des Films ?An inconvenient truth", Julie Davis, ermunterte die Sch?lerinnen und Sch?ler dazu, sich zu Hause f?r den Klimaschutz zu engagieren und der Klimamodell-Entwickler Ken Manhoff erkl?rte wie es m?glich ist, am Computer das zuk?nftige Klima so zu simulieren, dass die Skepsis am Klimawandel wissenschaftlicher Gewissheit weichen muss. 
Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine ?student debate" zwischen amerikanischen und indischen Sch?lern, in der diskutiert wurde, ob Entwicklungsl?nder die gleichen Umweltstandards haben sollten wie Industrienationen. Am Ende der Debatte stimmten die Zuh?rer dar?ber ab, welche Partei die besseren Argumente hatte. W?hrend die amerikanischen Sch?ler daf?r pl?dierten, hinsichtlich des Klimawandels weltweit so schnell wie m?glich an einem Strang zu ziehen, brachte die indische Delegation zum Ausdruck , dass die Entwicklungsl?nder die enormen Kosten f?r den Schutz der Umwelt nicht alleine tragen k?nnen, da sie vorrangig f?r wirtschaftliches Wachstum sorgen m?ssen, um all ihre Bewohner mit Nahrung versorgen zu k?nnen. Die Abstimmung endete mit dem Ergebnis, dass die Mehrheit der Jugendlichen die Argumente der Entwicklungsl?nder unterst?tzte. ?Take action!" war das Fazit der Weltjugendkonferenz der UNO, was so viel hei?t wie: ?Handelt schnell". Diese Aufforderung haben die Kirchhainer Sch?lerinnen und Sch?ler ernst genommen. Beispielsweise wollen die Konferenzteilnehmer eine Arbeitsgruppe gr?nden, die untersuchen soll, wie an ihrer Schule Energie gespart werden kann. Zu diesem Zweck wollen sie auch daf?r sorgen, dass der Film ?Eine unangenehme Wahrheit" in allen Klassen im Unterricht gezeigt wird, um ihren Mitsch?lern neue Anst??e zur Diskussion um die Klimawandel zu liefern. 
(Artikel von: Simon Rauch, Haydar T?rkd?nmez, Alexander Michel, Andrea Gergen, Manfred Schneider, Irina Damm und Cornelia Noll, 10.04.2007) |