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Abgeordneter stellt sich Sch?lerfragen |
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Monday, 16 April 2007 |
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(Oberhessische Presse, 16.3.2007 - von Tobias Hirsch) Sch?ler der Alfred-Wegener-Schule in Kirchhain diskutierten mit dem Bundestagsabgeordneten S?ren Bartol im Klassenzimmer ?ber Europa. Die Pausenglocke l?utete, doch die Sch?ler blieben sitzen. Viel zu ungew?hnlich und kostbar war der Augenblick, als ihn durch ein Schw?tzchen auf dem Pausenhof oder das unerlaubte Rauchen einer Zigarette zu vergeuden. Schlie?lich sa? unter ihnen eines von 614 Mitgliedern des obersten demokratischen Staatsorgans Deutschlands - des Bundestags.
Die Fragen waren gut vorbereitet, die Neugier schier grenzenlos und die Zeit knapp. ?Also dann: Feuer frei, w?rde ich sagen." Mit diesen Worten er?ffnete Bernd Klewitz, Klassenlehrer der Klasse G 10a der Alfred-Wegener-Schule, das Gespr?ch zwischen seinen Sch?lern und dem Bundestagsabgeordneten S?ren Bartol.
W?hrend des rund eineinhalb Stunden dauernden Gespr?chs im Klassenzimmer der G 10a ?l?cherten" die Sch?ler den 32-j?hrigen Diplom-Politologen unter anderem auch mit privaten Fragen, die - da es sich bei dem Gast um eine Abgeordneten handelte - auch die ?ffentlichkeit etwas angehen.
Ungeniert er?ffnete ein Sch?ler den Dialog: ?Wie viel verdienen sie?".- ?Etwas ?ber 7.000 Euro im Monat." Bartols antworte prompt und offen. Die Zehntkl?ssler waren schlie?lich keinem Staatsgeheimnis auf der Spur. ?Das kann man sogar im Internet auf der Homepage des Bundestages nachlesen."
Die von jungen Frauen h?ufig gestellte Frage nach dem Familienstand eines erfolgreichen und finanziell gut situierten jungen Mannes verkniffen sich die Sch?lerinnen offenbar. Aber Bartols Kindheit schien von Bedeutung. Der Abgeordnete berichtete, dass er bereits als Kind politische Bl?tter verteilt habe - mit einem roten F?hnchen an seinem Fahrrad.
?Meine Eltern waren Sozialdemokraten", erkl?rte er knapp. Erst mit 13 Jahren sei sein Interesse an der Politik erwacht. ?Abgeordneter zu werden, hatte ich aber nicht geplant", sagte Bartol, der lange Zeit davon getr?umt hatte, einmal B?rgermeister zu werden.
Der w?rde - im Gegensatz zu seinem jetzigen Beruf - die Auswirkungen von Entscheidungen zuweilen etwas zeitn?her wahrnehmen. Nachdem sich die Sch?ler quasi warm geschossen hatten, folgte eine politische Diskussion.
Etwa eine Stunde lang er?rterte Bartol mit den Sch?lern das F?r und Wider einer Mitgliedschaft der T?rkei in der Europ?ischen Union. Klewitz begr??te den Besuch des Bundestagsabgeordneten im Klassenraum und unterstrich die andere Art des Lernens: ?Das ist Politik aus erster Hand", sagte der Lehrer. |
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Letztes Update ( Monday, 16 April 2007 )
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